Die besten Reha-Kliniken Deuschlands

Die besten Rehakliniken Deutschlands

Wie wichtig sind Reha-Kliniken heute?

Die Bedeutung der vielen Reha-Kliniken bei uns in Deutschland nimmt in den letzten Jahren immer mehr zu. Der Alltag für die Meisten von uns wird immer anstrengender, egal ob in Schule, Studium, Beruf oder einfach nur in der Familie zu Hause, überall müssen wir Höchst-Leistungen bringen und uns bewähren. Dabei vergisst man nur zu oft, dass unser Leistungsvermögen auch Grenzen hat, und unser Körper beginnt sich mit Krankheitssignalen zu wehren.
Leider beachten wir diese Beschwerden erst viel zu spät, und so können sich nach und nach Krankheiten entwickeln, die unbedingt behandelt werden müssen.

Da die Symptome und Auswirkungen bei den Erkrankten, je nachdem, sehr unterschiedlich sind, müssen natürlich auch die Maßnahmen dagegen entsprechend darauf abgestimmt werden. So haben die verschiedenen Reha-Kliniken auch unterschiedliche Schwerpunkte und es ist sehr wichtige die richtige Klinik auszusuchen.

Durch Überbelastungen, egal ob physischer- oder psychischer Natur, wird vor allem unser Bewegungsapparat, der ein sehr komplexes Organsystem darstellt, geschädigt. Rückenleiden sind nicht umsonst das am häufigsten auftretende Beschwerdebild. Viele gute Reha-Kliniken sind deshalb unter anderem auf die Behandlung von Ischiasbeschwerden spezialisiert, wie zum Beispiel folgende:

  • Klinik Niederbayern in Bad Füssing
  • Reha-Zentrum am Josefs-Stift in Sendenhorst
  • Reha-Zentrum PASSAUER WOLF in Bad Gögging
  • MEDIAN Klinik in Bad Sülze
  • Rehaklinikum Bad Rothenfelde
  • Medical Park Berlin Humboldthöhe

Natürlich sind die angesprochenen Einrichtungen nur einige von vielen, werden aber gerade für den Bereich der Rückenkrankheiten besonders hervorgehoben. Auf die einzelnen Details der erwähnten Reha-Kliniken wird später noch eingegangen.

Für wen und warum ist eine Reha ratsam?

Wie bereits schon erwähnt, stehen Rückenschmerzen bei den häufigsten Überlastungssymptomen an oberster Stelle. Jeder, der aufgrund dieser Beschwerden seinen beruflichen oder häuslichen Alltag nicht mehr bewältigen kann, oder dies nur unter größter Anstrengung und unter starken Schmerzen schafft, muss sich dringend behandeln lassen. Bei akuten und chronischen Schmerzen ist eine Reha dann angesagt, wenn laut Diagnose keine Operation nötig ist. Denn nur, wenn manuelle Physiotherapien einen Erfolg versprechen, besteht die Aussicht einen Aufenthalt in einer Reha-Klinik bewilligt zu bekommen. Eine diagnostizierte Ischias-Neuralgie zum Beispiel kann so oft erfolgreich behandelt werden.

Im Unterschied dazu steht die Ischialgie, der meist ein Bandscheibenvorfall vorausgeht, und dadurch der Ischiasnerv ernsthaft geschädigt wurde. Bei diesem Krankheitsbild muss unbedingt erst eine Operation erfolgen.

Es ist also extrem wichtig, dass eine genaue Diagnose gestellt wird. Erst dann kann der Arzt entscheiden, ob eine Behandlung in einer Reha-Klinik Erfolg haben kann.

Wie und wo beantrage ich eine Reha?

Steht die Diagnose fest, und Arzt und Patient sind sich darüber einig, dass eine Reha sinnvoll wäre, so muss ein Antrag an den jeweiligen Rententräger oder die entsprechende Krankenkasse gestellt werden. Diese werden prüfen, ob chronische Schmerzen wirkungsvoll verbessert werden können. Ziel ist es die Arbeitskraft wieder voll herzustellen. Deshalb haben Berufstätige oder selbstständig Arbeitende die größten Chancen einen Aufenthalt in einer der vielen Reha-Kliniken bewilligt zu bekommen. Bei der Frage nach dem „wohin“, ist darauf zu achten, dass nicht jede Reha-Klinik mit jedem Kostenträger zusammen arbeitet. Dass heißt, es muss vorher abgesichert werden, dass die Rehabilitationsleistungen vom Leistungsträger auch bezahlt werden.

Für die meisten Versicherten besteht eine gesetzliche Zuzahlungspflicht. Dafür wird das monatliche netto Einkommen zu Grunde gelegt.

Ab 1.200,00 € nette/mtl müssen 10,00 € pro Tag zugezahlt werden. Unter 1.107,00 € netto/mtl entfällt die Zuzahlung. Dazwischen liegt eine gewisse „Grauzone“, in der ein entsprechend niedrigerer Betrag zugezahlt werden muss. Gesetzlich Versicherte können rein theoretisch alle 4 Jahre eine Reha in Anspruch nehmen.

Gute Reha-Kliniken: Welche Unterschiede gibt es?

Von einem bestimmten Standard an Ausstattung und Komfort, sowie an wirksamen Behandlungsmethoden, kann man sicher bei jeder Reha-Klinik ausgehen.

Reha-Kliniken in denen ein motiviertes Personal arbeitet, werden oft positiv von den Patienten bewerten

Reha-Kliniken in denen ein motiviertes Personal arbeitet, werden oft positiv von den Patienten bewerten

 

Alle oben erwähnten Einrichtungen heben sich durch bestimmte positive Faktoren besonders hervor.

Die Klinik Niederbayern in Bad Füssing hat ihre Schwerpunkte im Bereich der Orthopädie.
Alle Erkrankungen des Bewegungsapparates können hier durch manuelle Therapien behandelt werden. Sie bietet neben den normalen Einbettzimmern zum Beispiel auch Komfortzimmer gegen Zuschlag an. Es gibt ein klinikinternes medizinisches „Controlling“, ein Qualitätsmanagement, und auch für eventuelle Beschwerden ist eine Anlaufstelle vorhanden.

Das Reha-Zentrum am Josefs-Stift in Sendenhort hat ebenfalls als Schwerpunkt Rückenkrankheiten insbesondere im Zusammenhang mit Ischiasschmerzen.
Da diese Einrichtung direkt an eine Fachklinik für Othopädie angeschlossen ist, eignet sie sich besonders für Patienten, die zum Beispiel vorher an einem Bandscheibenvorfall operiert wurden. Für die Unterbringung stehen Einbett- und Komfortzimmer zur Verfügung.
Vielfältige aktive Therapiekomponenten, intensive Beratungsgespräche und sehr gute Betreuung der Patienten zeichnen diese Klinik besonders aus.

Das Reha-Zentrum PASSAUER WOLF in Bad Gögging legt seine Schwerpunkte auf Wirbelsäulenleiden, Nachsorge für Bandscheibenoperationen, auch ambulant, und arbeitet mit sehr vielen Kostenträgern zusammen. Auch eine Hotelklinik in Bad Griesbach und die City-Reha in Ingolstadt gehören dazu.

Die MEDIAN Klinik in Bad Sülze legt besonderen Wert auf die Rehabilitation bei chronischen Schmerzen im Rücken und führt ein Testverfahren durch, um die körperliche Leistungsfähigkeit eines jeden Patienten zu beurteilen. Ziel ist eine besonders schnelle Wiedereingliederung am Arbeitsplatz zu erreichen.

Das Rehaklinikum Bad Rothenfelde legt sehr viel Wert auf individuelle Schmerz-Therapien, die mit dem Patienten zusammen auf dessen Anforderungen abgestimmt werden.

Die Medical Park Berlin Humboldthöhe ist eine Spezialklinik für alle orthopädischen Krankheitsbilder mit einer integrierten Reha-Klinik, in der wohl die umfangreichsten Therapiemöglichkeiten auf diesem Gebiet angeboten werden. Und das sowohl stationär als auch ambulant.

 

Bildquellen:

bigstock-ID-84630722-by-Kurhan

bigstock-ID-94780445-by-Marmion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *