Für den Rücken belastend: Das Rennrad

Rennrad-Fahren ist nicht gut für den Rücken

Das Fahren mit dem Rad ist befreiend und macht Spaß. Zusätzlich ist es gut für die Gesundheit. Eigentlich ist Radfahren auch speziell bei Rückenleiden durchaus zu empfehlen. Doch beim Fahren mit dem Rennrad sieht das Ganze anders aus.

Das gesunde Plus: Fahrradfahren

Sich auf den Sattel seines Rades zu schwingen ist für viele eine abwechslungsreiche Sache. Der positive Effekt, den das Radfahren auf den menschlichen Körper hat, ist bestätigt. Wer öfter zum Rad greift, verbrennt ordentlich Kalorien und entlastet seine Gelenke. Zudem stärkt das Fahren mit dem Drahtesel das Herz und die Gefäße. Klasse ist für Menschen, die überwiegend im Sitzen arbeiten, dass das Fahrradfahren auch die Rückenmuskulatur stärkt. Die gesundheitlichen Aspekte lassen sich jedoch nicht alle auf das Rennrad übertragen.

Folgen des Rennrad-Fahrens

Im Gegensatz zu den positiven Folgen des Fahrradfahrens steht das Rennrad. Wer öfter mit dem Rennrad unterwegs ist, klagt über Rückenschmerzen sowie Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Besonders den Profifahrer plagt ein schmerzender Rücken. Zeigen sie ihren entblößten Oberkörper, werden die Folgen des Rennradfahrens sichtbar:

  • Eine schmächtig wirkende Brust
  • Hängende Schultern
  • Ein krummer Rücken

Die Ursachen des Übels

Die Wirbelsäule des Menschen beschreibt im Idealzustand ein Doppel-S. Die Lenden- und Halswirbelsäule ist leicht nach vorne gewölbt, Steißbein und Brustwirbel hingegen nach hinten. Die Wirbelsäule kann so leichter Stöße abfedern. Auf einem Rennrad wird eine, tief über das Lenkrad gebeugte, Haltung eingenommen. Dadurch beschreibt die Wirbelsäule nun mehr einen Bogen. Jeder Stoß fährt somit beinahe ungedämpft ins Rückgrat und von dort in Kopf und Schultern. Zudem beugen sich die Nackenmuskeln stark nach hinten, wodurch Probleme mit Hals und Schultern entstehen. Außerdem ist die Rückenmuskulatur des Menschen für eine solche Überbeanspruchung nicht geeignet.

Abhilfe für den Rücken

Damit die Rückenprobleme beim Fahren mit dem Rennrad nicht Überhand gewinnen, ist Abhilfe im Vorfeld wichtig. Diese besteht vorrangig darin, das Rennrad richtig auf den Körper abzustimmen. Denn die richtige Sitzposition bewirkt bereits wahre Wunder. Um das Rennrad richtig abzustimmen, ist eine Beratung von einem Fachmann sinnvoll. Ebenfalls wichtig sind viele Übungseinheiten auf kurzen Strecken. So kann sich die Rückenmuskulatur den wachsenden Ansprüchen stellen.

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