Nerv eingeklemmt – wie gehe ich damit um?

Nerv eingeklemmt

Ist ein Nerv eingeklemmt, macht sich dies über einen plötzlich auftretenden Schmerz im oberen oder unteren Bereich des Rückens bemerkbar. Der Schmerz geht mit einer Einschränkung des Bewegungsapparates einher.

Im oberen Rücken weiß man, dass ein Nerv eingeklemmt ist, wenn der Nacken oder der Hals steif sind. Dies wird auch als HWS-Syndrom bezeichnet.

Dass ein Nerv eingeklemmt ist, merkt man durch den im unteren Bereich des Rückens auftauchenden Schmerz, den man auch unter dem Namen Hexenschuss bzw. Lumbago kennt.

Die Symptome machen sich meist nach dem Aufstehen bemerkbar. Ist ein Nerv eingeklemmt, handelt es sich um einen akuten Zustand, der in der Regel nach ein paar Tagen von selbst verschwindet. Dass der Nerv eingeklemmt ist, macht sich noch über weitere Begleiterscheinungen bemerkbar. Nerv eingeklemmt, das heißt Schmerzen erleiden, welche die Beweglichkeit und Flexibilität der Gliedmaßen einschränken. Begleitet wird das oft durch Verspannungen, Versteifungen, Brust- und Kopfschmerzen.

Welche Ursachen führen dazu, dass der Nerv eingeklemmt wird?

Ein eingeklemmter Nerv kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Meist wird der Nerv eingeklemmt, wenn man im Schlaf falsch liegt oder sich während der nächtlichen Bewegung eine Zerrung zuzieht. Beim Sport kann ein Nerv eingeklemmt werden oder wenn man zum Beispiel eine Kiste falsch vom Boden aufheben will. Um zu verhindern, dass dabei ein Nerv eingeklemmt wird, sollte man schwere Gegenstände immer aus der Hocke auf- oder anheben.

Wie sieht die Behandlung aus, wenn ein Nerv eingeklemmt ist?

Arnika-Salben oder -Gels können die Verspannungen lösen und schmerzlindernd wirken. Sanfte Massagen lösen ebenfalls die Verkrampfungen oder Verzerrungen der betroffenen Körperbereiche. Man sollte hier darauf achten, dass die verwendeten Produkte sehr verträglich für die Haut sind, sonst kann es schnell zu Hautreizungen kommen. Wer auf Schmerzmittel verzichten will, kann den Schmerz über Wärmeanwendungen lindern. Dazu eignen sich Kirschkernkissen, Wärmflaschen oder Heizkissen. Die Körperhaltung spielt auch eine wichtige Rolle. Die Schmerzen verführen zu einer schonenden Haltung des Körpers, was sich über längere Zeit nachteilig auswirken kann. Aufgrund der Schmerzen kann man sich nicht wie gewohnt bewegen, man sollte aber auch nicht zu schonend mit sich umgehen. Die betroffene Stelle ein wenig zu bewegen kann nicht schaden.

Um dem vorzubeugen, dass ein Nerv eingeklemmt wird, kann regelmäßige Bewegung von Vorteil sein. Denn solange die Glieder und Muskeln geschmeidig bleiben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nerv eingeklemmt wird, deutlich geringer als ohne regelmäßige Bewegung.

Bleibt der Nerv eingeklemmt, wird er im Härtefall operativ behandelt. Doch dazu muss man es nicht kommen lassen. Ein paar Übungen am Tag können schon helfen.

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