Welche Gründe kann es für Hüftschmerzen geben?

Was tun bei Hüftschmerzen?

Viele Menschen leiden unter Hüftschmerzen und das kann einige Ursachen haben. Die Schmerzen werden nicht nur von Unfällen ausgelöst, sondern auch durch Verschleißerkrankungen. Die Patienten beschreiben die Schmerzen brennend und stechend.

In den meisten Fällen werden schlaflose Nächte mit den Schmerzen in Verbindung gebracht. Darüber hinaus können Hüftschmerzen das Gehen beeinträchtigen und deshalb ist es wichtig, dass die Ursache erkannt und schnellstmöglich behandelt wird. In der Regel können Hüftschmerzen geheilt werden, jedoch sind die Möglichkeiten so unterschiedlich wie die Schmerzen und die Ursachen selbst. Nur in den seltensten Fällen kommt eine Operation zum Einsatz.

Die verschiedenen Ursachen im Überblick:

Am häufigsten werden Hüftschmerzen durch Unfälle oder Fehlbelastungen hervorgerufen. Gerade bei einem Hüftbruch können enorme Schmerzen auftreten. Ebenfalls leiden viele Patienten unter Hüftschmerzen, wenn sie Sport treiben und untrainiert sind.

Mit zu den häufigsten Ursachen gehören Verschleißerkrankungen. Dazu gehört auch die Hüftgelenksarthrose, wo der Patient auf lange Sicht ein künstliches Hüftgelenk benötigt. Meistens sind es ältere Menschen, die unter Verschleißerkrankungen leiden. Je älter die Betroffenen sind, desto mehr scheuern die Knochen aufeinander und es entstehen Hüftschmerzen. Darüber hinaus können auch Fehlbildungen zu Verschleißerkrankungen führen. In dem Fall sind auch oftmals jüngere Menschen von Hüftschmerzen betroffen.

Weitere Erkrankungen bzw. Ursachen für Hüftschmerzen sind Entzündungen des Hüftgelenks. Dazu gehört unter anderem die Hüftarthritis. Auch wenn der Knochen schlecht durchblutet wird oder sich ein Tumor gebildet hat, können die Schmerzen entstehen. Weitere Ursachen sind Rheuma und Schleimbeutelentzündungen.

Die möglichen Symptome:

Hierbei sind die Anzeichen sehr unterschiedlich, denn es kommt immer auf die Ursache an. Allerdings machen sich die Schmerzen meistens im Bereich der Leisten bemerkbar. Diese können bis ins Bein strahlen und umgekehrt. Weitere Symptome sind morgendliche Versteifung, zunehmende Bewegungseinschränkung und Knarrgeräusche. Manchmal treten die ersten Symptome sehr spät auf. Grundsätzlich ist aber zu beachten, dass sofort ein Arzt kontaktiert werden muss, sobald der Patient sich nicht mehr richtig bewegen kann und im Alltag eingeschränkt ist. Die Behandlung reicht von schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten über Physiotherapie und orthopädietechnische Maßnahmen bis hin zur Operation. Häufig kommen auch Knorpelersatz, Tissue Engineering, Umstellungsosteotomie und eine Hüftprothese zum Einsatz. Das Letztere erfolgt erst bei stark fortgeschrittener Hüftarthrose.

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