Wenn der Rücken das Arbeiten verhindert

Rückenleiden können das Arbeiten verhindern (QUelle: Bigstock-ID-14220668-by-alexmit)

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit, jeder dritte Deutsche klagt wenigstens einmal im Jahr über Rückenbeschwerden. Bereits Schulkinder leiden unter chronischen Rückenschmerzen, also solchen, die mindestens seit 3 Monaten anhalten und trotz Therapie nicht verschwinden. Auch bei Erwachsenen sind es vornehmlich die chronischen und chronisch-rezidivierenden Beschwerden im Rückenbereich, welche den Alltag stark einschränken und nicht selten auch zu dauernder Arbeitsunfähigkeit führen.

Die Entstehung von Rückenleiden ist multifaktoriell

Rückenspezialisten sind ganz einhellig der Meinung, dass bei uns zu viel operiert und die Eigenverantwortung von Patienten für ihre Rückengesundheit immer noch nicht genug betont wird. Dabei kann jeder viel für seinen Rücken tun, oft reichen schon die Korrektur bestimmter, eingefahrener Gewohnheiten oder die regelmäßige Teilnahme an einer Rückenschule aus, um eine ganz erstaunliche Schmerzreduktion zu erzielen. Wenn Rückenleiden zur Arbeits- oder gar Berufsunfähigkeit geführt haben, fällt die Wiedereingliederung in das Arbeitsleben oft besonders schwer. Dahinter steht bei vielen Arbeitnehmern auch die Angst vor einem erneuten verschärften Auftreten der Beschwerden.

Rückenleiden ist ein häufiger Grund für frühzeitige Berufsunfähigkeit

Es ist also wichtig, im Falle einer Berufsunfähigkeit wegen Rückenleiden finanziell gut abgesichert zu sein, denn niemand kann den Betroffenen letztendlich verbindlich sagen, wie lange eine Ausfallzeit am Arbeitsplatz andauern wird. Manche kehren bereits nach wenigen Wochen wieder an ihren alten Arbeitsplatz zurück, bei anderen bestehen die gesundheitlichen Einschränkungen aufgrund des Rückenleidens dauerhaft. Der Zeitpunkt eines Vertragsabschlusses für Berufsunfähigkeitsschutz kann eigentlich gar nicht früh genug gewählt werden. Deshalb empfiehlt es sich sogar, über eine private Krankenversicherung nachzudenken. Als Basisschutz bereits beim Eintritt ins Berufsleben für junge Arbeitnehmer gilt diese als optimaler Schutz vor unbezahlbaren Behandlungskosten bei Berufsunfällen oder Rückenleiden aufgrund der ausgeübten Tätigkeit. Einen Vergleichsrechner finden sie hier.

Reizungen des Ischiasnervs und dessen Versorgungsgebiete sind häufig

Es gibt weitaus mehr als nur eine Ursache, warum ein Rücken derartige Probleme bereitet, dass nicht mehr gearbeitet werden kann. Der auch bei medizinischen Laien bekannte Ischiasnerv ist eine wichtige Ursache besonders für akut auftretende Schmerzattacken, die eine sofortige Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben können. Im Volksmund spricht man auch vom Hexenschuss, der medizinische Fachausdruck für Ischiasbeschwerden lautet Lumbago. Aufgrund der Anatomie der unteren Lendenwirbelsäule ist der Ischiasnerv als mächtigster Periphernerv des Körpers für Störungen und Irritationen besonders anfällig. Die feinen Ausläufer und Verzweigungen des Nervus ischiadicus ziehen sich bis in die Zehenspitzen. Ist der Ischiasnerv gereizt, können deshalb auch ausstrahlende Beschwerden bis in die Füße hinein auftreten, die auch das Gehen stark einschränken können. Bei einer akuten Entzündung des Ischiasnerv können manche Patienten sogar weder sitzen, stehen oder liegen. In diesen akuten Fällen ist also fachärztliche Hilfe unbedingt ratsam.

Rückenleiden haben hohe volkswirtschaftliche Bedeutung

Natürlich führt nicht jede Ischiasreizung zu einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit, glücklicherweise klingen auch akute Beschwerden oft bereits nach wenigen Wochen wieder ab. Wird eine adäquate Behandlung eingeleitet, dann verschwinden die Beschwerden oft noch schneller. Bei einem erheblichen Anteil der Patienten neigen die Beschwerden allerdings zu einem chronischen Verlauf oder treten, nach scheinbarer Abheilung, immer wieder von Neuem akut auf, was auf Dauer die Lebensqualität der betroffenen Patienten erheblich einschränken kann. Versagen auf Dauer alle konservativen und auch operativen Therapieoptionen, kann ein dauerhafter Aufenthalt zuhause die Folge sein. Was das angeht, haben Rückenleiden auch eine immense volkswirtschaftliche Bedeutung durch Arbeitsausfälle und Frühverrentungen aber auch durch die Behandlungskosten, die sich in jedem Einzelfall auf viele Tausend Euro summieren können.

Durch Prävention und Aufklärung könnten viele Rückenschmerzen verhindert werden

Als Hauptursachen für die Begünstigung von Rückenleiden gelten sogenannte Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel:

  • Übergewicht
  • Fehlernährung
  • mangelnde Bewegung

Die dadurch resultierenden sogenannten muskulären Dysbalancen sind eine der Hauptgründe für Rückenschmerzen, ausgelöst durch chronische Muskelverspannungen. Der Teufelskreis aus Verspannung und Schmerz ist ebenfalls ein wichtiger Grund für ein frühzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben. Um Rückenschmerzen also gar nicht erst entstehen zu lassen, kommt der Prophylaxe und Prävention eine so wichtige Bedeutung zu. Das Wissen um diese Zusammenhänge von Rückengesundheit und Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ist in der Bevölkerung leider immer noch zu wenig vorhanden. Durch Präventionskurse und Rückenschulen sollten bereits Kinder zielgerichtet für die fatalen Auswirkungen von Rückenschmerzen sensibilisiert werden.

Arthrose und Osteoporose frühzeitig vorbeugen

Neben dem Ischiasnerv führt auch eine Vielzahl anderer Rückenleiden dazu, dass kurz- oder langfristig der Rücken ein normales Leben verhindert. Der Verschleiß an Wirbelkörpern und Bandscheiben bringt bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter auch Beschwerden im Rückenbereich mit sich. Dieser Arthrose an den kleinen Wirbelgelenken wird sich kein Mensch entziehen können. Verschleißerscheinungen sind heute schon im Röntgenbild bei jungen Erwachsenen ab etwa dem 25. Lebensjahr nachweisbar. Doch auch diese pathologischen Vorgänge können durch gezielte Therapie abgemildert werden. Rückenschmerzen durch Arthrose oder Arthritis sind also kein unabänderliches Schicksal. Auch akute Bandscheibenvorfälle führen häufig zur akuten Rückenschmerzen, sie können auch mit Lähmungserscheinungen einhergehen. Wer aufgrund mangelnder Bewegung oder Fehlernährung bereits als junger Mensch eine nur geringe Knochendichte aufweist, kann im Erwachsenenalter Osteoporose bekommen, ebenfalls ein häufiger Grund für Dauerschmerz und Arbeitsunfähigkeit.

Durch Versicherungsvergleich zum optimalen Tarif für Berufsunfähigkeit

Mit einem sogenannten Versicherungsvergleich kann online schnell und einfach der passende Tarif herausgefiltert werden. Nach Eingabe weniger Daten zur persönlichen Lebenssituation, zum Beispiel auf www.berufsunfaehigkeitsversicherung-test-vergleich.com/, kann ein Versicherungsabschluss zu günstigen Konditionen direkt über das Internet erfolgen. Durch den vorläufigen Versicherungsschutz besteht eine Absicherung bereits direkt nach Vertragsabschluss, es gibt also in der Regel keine Wartezeit. Das Risiko für eine Berufsunfähigkeit im Laufe des Arbeitslebens wird von vielen Arbeitnehmern immer noch nicht genügend ernst genommen. Dabei spricht die Statistik seit Jahren eine überaus deutliche Sprache, denn jeder dritte Arbeitnehmer muss vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden und Rückenschmerzen sind oft der entscheidende Grund, dass am Arbeitsleben auf Dauer nicht mehr teilgenommen werden kann.

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